Schlagzeilen

Kann das wahr sein? Heute ist mir ein Flyer für Elektroheizungen ins Haus geflattert. Absender WIBO Werk, Zürich, Abteilung Energiesparen! Gehts eigentlich noch?

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JA zur Atomausstiegsinitiative PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 19. November 2016 um 16:16 Uhr

Im Zusammenhang mit der Atomausstiegsinitiative wird dauernd behauptet, das wäre eine Kurzschlusshandlung. Diese Aussage ist grundfalsch.

Am 1. Januar 1989 wurden die Baupläne für das KKW Kaiseraugst definitiv beerdigt. Genau seit dann war der Stromindustrie klar, dass in der Schweiz nie wieder ein Atomkraftwerk gebaut wird. Inzwischen hat man 27 Jahre lang eine Weiterentwicklung der Stromwirtschaft blockiert/verschlafen/ausgesessen. Das Märchen von den neuen Atom-Wundertechnologien ist nicht wahr geworden (und wird es auch in den nächsten 30 Jahren nicht) http://www.wellenberg.org/pdf/Atomtechnologiequovadis.pdf

Es wird Zeit der Atomlobby das Messer an den Hals zu setzen. Nur unter Druck wird man sich endlich mit einer alternativen Stromzukunft beschäftigen. Wir können die AKW’s ohne Ende laufzeitfrei betreiben, müssen dann aber damit leben, dass in 20-30 Jahren die Stromkonzerne bei deren Ausserbetriebnahme immer noch von Kurzschlusshandlungen sprechen, weil sie es erneut erfolgreich geschafft haben den Technologiewandel bis dahin zu verhindern.

Deshalb: JA zu Atomausstiegsinitiative. Ohne Wenn und Aber.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. November 2016 um 16:18 Uhr
 
Atomtechnologie: Quo vadis? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 14. Oktober 2016 um 17:55 Uhr

Der Ausstieg der Schweiz aus der Atomtechnologie ist gewiss, auch wenn das viele noch nicht wahrhaben wollen. Weder wird je ein neues solches Kraftwerk in der Schweiz gebaut, noch ist in den nächsten 30 Jahren mit  bahnbrechenden technologischen Fortschritten zu rechnen, welche es rechtfertigen würden, darauf zu warten.

Man muss sich deshalb fragen: Kommen wir um die Energiewende noch herum? Ich behaupte: NEIN.

So gesehen bleibt als Königsweg nur die unverzügliche und intensive Investition in die Weiterentwicklung von alternativen Energiequellen. Gewiss, das wird viel Geld kosten und es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Konsument seinen Teil dazu beitragen muss. Aber wir haben keine andere Option und je schneller wir beginnen umzudenken, desto weniger laufen wir Gefahr in Stromlücken zu geraten oder die Umwelt zu schädigen.

 

Vorausschauend auf die anstehende Abstimmung über die Atomausstiegsinitiative heisst das: Eigentlich kann man dazu mit gutem Gewissen ja sagen, denn eine Annahme der Initiative beschleunigt lediglich einen Prozess, welcher so oder so auf uns zukommt.

 

In einem Essay habe ich das Thema aufgearbeitet: Atomtechnologie: Quo vadis?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Oktober 2016 um 18:10 Uhr
 
Neues Endlager in Südkorea PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Mittwoch, den 29. Juli 2015 um 17:56 Uhr

Südkorea hat in Gyeongju asienweit das erste Endlager für schwach- und mittelradioaktive Materialien eröffnet. Verantwortlich dafür zeichnet die KORAD (Korea Radioactive Waste Agency). Die Anlage wurde innert 10 Jahren geplant, bewilligt, gebaut und in Betrieb genommen. Sie ist romantisch am Meer gelegen und repräsentiert eine etwas andere Philosophie der nuklearen Abfallentsorgung als wir es kennen.

Ein Teil der Anlage ist unterirdisch aber oberflächennah gebaut und der Abfall wird in Silos versenkt. Der zweite Teil der Anlage ist für die oberirdische Lagerung konzipiert. Das Fassungsvermögen der ganzen Infrastruktur umfasst etwa 220000 Fässer.

Eine permanente Oberflächenlagerung birgt Risiken und die Nähe zum Meer macht die Sache nicht besser. Die Erdbebengefahr ist in dieser Region moderat, allerdings kommt es vor, dass Südkorea von Beben mit über 5.0 auf der Richterskala heimgesucht wird, letztmals 2014.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Oktober 2016 um 18:00 Uhr
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Tschernobyl 30 Jahre danach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Sonntag, den 24. April 2016 um 14:55 Uhr

Am 26. April 1986, um etwa 2 Uhr morgens havarierte das Kernkraftwerk in Tschernobyl.

Es war der Start zu einer beispiellosen Katastrophe, welche bis heute Auswirkungen

zeigt. In einem Essey habe ich dieses Ereignis kurz zusammengefasst und kommentiert.

Zu lesen hier:


Essey Tschernobyl

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. April 2016 um 10:34 Uhr
 
Erste Entscheidung gefällt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Freitag, den 30. Januar 2015 um 19:24 Uhr

Die NAGRA hat heute eine erste Entscheidung in Sachen Endlager kommuniziert. Dieser zu Folge scheint der Wellenberg vorerst aus der Auswahl gestrichen zu sein. Der Standort soll im Jura Ost (Aargau) und Zürich Nord (Weinland) zu liegen kommen. Allerdings handelt es sich dabei aber noch nicht um eine definitive Auswahl. Als nächste Instanz wird nun das ENSI die ganze Sache begutachten. Dabei sind wieder alle Standorte im Spiel. Im Weiteren kündigt sich Widerstand aus Deutschland an. Baden-Würtemberg will sich in das Verfahren einklinken.

Deshalb ist es noch zu früh in Nidwalden die Korken knallen zu lassen. Der Wellenberg kann jederzeit reaktiviert werden. Und das Erste Mal wär’s ja auch nicht.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Januar 2015 um 19:25 Uhr
 
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